Über Uns

Mit dem May Ayim Fonds wird erstmals ein Fördertopf zur spezifischen Förderung der politischen Bildungsarbeit Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Communities aufgesetzt. Das Ziel des Fonds, ist die finanzielle und ideelle Unterstützung von selbstorganisierten Schwarzen Aktivist*innen, Initiativen und Organisationen in Deutschland, die sich mit ihren Ideen und Aktivitäten für eine rassismuskritische Gesellschaft und für das Empowerment Schwarzer Menschen einsetzen.

Über May Ayim:

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– ein gedicht gegen die deutsche scheinheit ich werde trotzdem / afrikanisch / sein / auch wenn ihr / mich gerne/ deutsch/ haben wollt / und werde trotzdem / deutsch sein/ auch wenn euch / meine schwärze / nicht passt / ich werde noch einen schritt weitergehen / bis an den äußersten rand / wo meine schwestern sind – wo meine brüder stehen / wo / unsere / FREIHEIT / beginnt / ich werde / noch einen schritt weitergehen und noch / einen schritt weiter / und wiederkehren / wann / ich will / wenn / ich will / grenzenlos und unverschämt / bleiben

grenzenlos und unverschämt

May Ayim (mit bürgerlichen Namen Sylvia Brigitte Gertrud Opitz) war eine afrodeutsche Dichterin, Denkerin und Aktivistin. Sie wurde 1960 in Hamburg geboren und wuchs in Münster bei ihrer Adoptivfamilie Opitz auf. Mit Abschluss ihres Abiturs zog sie nach Regensburg und studierte Pädagogik. 

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Der Begleitausschuss

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Christopher Twagiramungu 

Christophe Twagiramungu  ist Mitglied im Integrationsrat der Stadt Köln, so wie Mitgründer der Initiative N-Wort Stoppen. Seit 2019 setzt sich die Initiative N-Wort stoppen dafür ein, dass das N-Wort als rassistisch anerkannt und dessen Gebrauch geächtet wird.

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Francesca Schmidt

Francesca Schmidt arbeitet als Referentin für intersektionales Erinnerungs- und Transformationswissen in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Dort beschäftigt sie sich vor allem mit Dekolonisierung von Erinnerungswissen, Digitalisierung sowie der Frage, wie Transformationserfahrung(en) (Ost) für eine diverser werdenden Gesellschaft nutzbar gemacht werden können. 

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Hamado Dipima

Hamado Dipima ist 2002 aus Burkina Faso als Flüchtling nach Deutschland geflohen und lebte neun Jahre mit dem Status der Duldung. Seit 2007 ist er Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats und engagiert sich auf vielfältige Weise politisch für die Belange von Flüchtlingen, Migrant*Innen und insbesondere Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland auf Landes- und Bundesebene. 

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Jennifer Kamau

Jennifer Kamau ist eine in Berlin lebende Aktivistin und Forscherin. Im Jahr 2012 war sie Mitbegründerin des International Women* Space (IWS), einem antirassistischen, feministischen Kollektiv aus geflüchteten und migrantischen Frauen sowie Frauen ohne diese Erfahrung. Im Jahr 2019 initiierte Jennifer die Break Isolation Group (BIG) innerhalb des IWS - eine selbstorganisierte Arbeitsgruppe für geflüchtete Frauen. Jennifer arbeitet auch als Tourleiterin für querstadtein, die Touren auf den Spuren der Oranienplatz-Bewegung durch Berlin-Kreuzberg anbieten.

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Josephine Apraku

Josephine Apraku ist Afrikawissenschaftler*in und Referen*in für intersektionale rassismuskritischekritische Bildungsarbeit. Als Lehrbeauftragte*r hat Josephine Apraku unter anderem an der Alice Salomon Hochschule und der Humboldt-Universität zu Berlin unterrichtet und als Kolumnist*in für Magazine wie EDITION F und Missy Magazine geschrieben.

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Katja Kinder

Katja Kinder ist Erziehungswissenschaftlerin und Geschäftsführerin der RAA Berlin. Sie ist außerdem Mitbegründerin von ADEFRA (Schwarze Frauen* in Deutschland) ein Schwarzes queerfeministisches Kollektiv und dort seit 36 Jahren tätig. Gemeinsam mit Peggy Piesche und Maisha Auma hat sie im wissenschaftlichen Team Diversifying Matters, einer Fachgruppe von Adefra e.V., in Zusammenarbeit mit den Berliner Senatsverwaltungen 2018 den Konsultationsprozess zur Diskriminierungssituation und sozialen Resilienz von Menschen afrikanischer Herkunft durchgeführt.

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Nene Opoku

Nene Opoku interessiert sich für das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus aus historisch vergleichender Perspektive. Außerdem ist sie Teil des Black Earth Kollektivs Berlin, dass sich aus dekolonialer und intersektionaler Perspektive mit Umwelt- und Klima(un)gerechtigkeit beschäftigt.

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Peggy Piesche

Peggy Piesche, geboren und aufgewachsen in der DDR, ist eine Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. In der Bundeszentrale für politische Bildung ist sie für die Schwerpunkte Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität zuständig und leitet dort den Fachbereich „Politische Bildung und plurale Demokratie“ In der Schwarzen (deutschen) Bewegung ist sie seit 1990 aktiv und Mitfrau* bei ADEFRA e.V. (Schwarze Frauen in Deutschland). Darüber hinaus ist sie in zahlreichen Beiräten vertreten. In der transnationalen Diaspora gehört sie seit 2016 zum Vorstand von ASWAD (Association for the Study of the Worldwide African Diaspora).

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Marlize Andre

Marlize Andre ist eine feministische, Schwarze, trans*, politische Aktivistin. Ihr Schwerpunkt liegt in den Bereichen trans* und BIPoC-Rechte und Afrikanische Kultur. Sie ist Studentin und in Kenia und Südafrika aufgewachsen.

 
 

Das Team

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Jeff Kwasi Klein

Projektleitung

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Jenny Oliveira Caldas

wissensschaftl. Begeleitung

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Anna Deutscher

Projektassistenz

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Ange Bahmann

Buchhaltung

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Feven Keleta

PR/ Öffentlichkeitsarbeit