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Förderrunden

Förderrunden

Die Bewerbungsphase des May Ayim Fonds lief vom 04.02.2022 bis 18.03.2022. Wir erhielten über 90 Bewerbungen aus verschiedensten Regionen, circa ⅓ waren aus Berlin, 1/7 aus Hamburg und 7 Bewerbungen aus ländlichen Regionen, sowie 3 aus dem Osten, der Rest ist bundesweit verteilt.

Es wurden also deutschlandweit verschiedene Projekte ausgesucht mit unterschiedlichen Empowermentansätzen für heterogene Gruppen der Schwarzen Communities (z. B. Schwarz und queer, trans, auf dem Land lebend, Schwarztaub, Schwarz und Muslima, Schwarz und geflüchtet oder mit Fokus auf die mentale Gesundheit, auf Schwarze FLINTA Jugendliche oder auf die Herkunft traditoneller afrikanischer Frisuren und ihrem Wandel in Form einer Buchpublikation).

1. Runde
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1. Runde (2022)

A book about hair

A Book about Hair

Die politische Dimension Schwarzer Haare ist unumstritten. „Chronicles of Hair“ soll zum Einen von der Herkunft traditioneller afrikanischer Frisuren erzählen und sich ihrem Vorkommen und ihrem Wandel in unserer heutigen Gesellschaft annähern. Zum Anderen wird die politische Natur Schwarzer Haare anhand eines (gestalterischen) Glossars und in Interviewkonstellationen diskutiert.

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In diesem Projekt wird mit ca. 10-20 jungen Menschen aus der Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Community in München eine Veranstaltung organisiert. Das Projekt beginnt damit, Rap & Poetry Workshops und Safe(r) Spaces anzubieten bzw. besuchen und schließlich die Jugendlichen selbst in die aktive Rolle einzubringen, eine Veranstaltung zu planen, organisieren und selbst aufzutreten.

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Alt und Schwarz sein bedeutet neben ökonomischen Nachteilen, weniger Teilhabe aufgrund von Rassismuserfahrung am sozialen Leben, die damit einhergehende Isolation und die Auswirkungen auf die physische und mentale Gesundheit. Daher möchte das Projekt die Fortführung der Repräsentation, Vernetzung und Empowerment von BPoC 50+ und Gäst*innen PoC weiter auf- und ausbauen, durch kontinuierliche Treffen, Aufbau von Strukturen, Hilfs- und Beratungsangebote, eigene Räume schaffen.

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Die Notwendigkeit für Safer Spaces für Schwarze Cis Mädchen, Schwarze Trans Jugendliche und Schwarze nicht-Binäre Jugendliche besteht, weil sie von mehrfach Diskriminierung betroffen sind und kaum Räume existieren, in denen sie validiert werden, sich lernen zu lieben oder sich ausprobieren und entfalten können ohne durchgängig Stigma und Gewalt ausgesetzt zu sein.

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Deaf Black Future

Die Gruppe möchte den Aufbau einer bundesweit Schwarztauber Community in Deutschland und die Organisation für die Zugänglichkeit für nichthörende und schwerhörige Schwarze Menschen barrierarmer ermöglichen. Auch gerne Vernetzungsarbeit mit Vereinen und Verbänden bzw. Partizipationsverbände. Insbesondere geht es auch darum eine Brücke zwischen Schwarztauben und Schwarzhörenden zu bauen und Zugänge z. B. zu Bildung im Bereich Schwarzer Geschichte sowie Black Mental Health. Es sind 2-3 Bildungsformate à 2 Tagen geplant.

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Die Gruppe plant Empowermentkreise unter Schwarzen Muslima zu etablieren sowie auch eine Podiumsdiskussion zum Thema “Muslimisch sein in Schwarzen Communities”. Das Projektziel ist die Ausweitung und Etablierung der Initiative “Intersektional Deutsch” als Empowerment-Raum für Schwarze Muslima in Deutschland. Die Chance muslimischen Frauen* innerhalb der Schwarzen Communities einen Safer Space zu schaffen.

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In Köln Mülheim gründet sich das Beratungskollektiv MAïNGA. MAïNGA steht für eine “ma_chtkritische”, “in_tersektionale” und “ga_nzheitliche” Haltung in der Beratung, die versucht, Menschen in all ihren Lebensrealitäten wahrzunehmen. Das 5-köpfige Team bietet systemische Therapie und Beratung, Paarberatung und Konfliktmediation und -beratung an. Weil die Beratungslandschaft und -ausbildungen bisher kaum rassismuskritisch und intersektional ausgelegt sind, gibt es einen großen Bedarf an diskriminierungssensiblen Räumen im Bereich psychosoziale Gesundheit. 

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Seit 2015 fokussiert sich die Arbeit des Palancas auf die Unterstützung von Schwarzen Geflüchteten, die in den Landkreis Barnim kommen. Es wird eine sechsteilige Veranstaltungsreihe mit WS und Inputs organisiert zu folgenden Themen: 1.) Alltagsrassismus 2.) Situaton von Geflüchteten in den Heimen (Duldung, Isolation, Empowerment) 3.) Rassismus in Schule und Arbeit 4.) Familie, Wohnung, Kitaplatz 5.) Sexismus und Rassismus begegnen - Frauen*empowerment 6.) psychische Gesundheit.

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T*R*A*P*$

T*R*A*P*$ (Trans.Radical.Afro-Diasporic.Princexsses.Surviving&Thriving$) ist eine FUBU-Initiative, die sich auf Vergnügen und Empowerment (in dieser Reihenfolge) für Schwarze Trans-Menschen in Berlin fokussiert. T*R*A*P*$ führt eine Veranstaltungsreihe durch, die spirituelle und physische Nahrung, Networking, Wissenstransfer und Austausch kombiniert, die nur Schwarze Trans-Personen für und mit anderen Schwarzen Trans-Personen tun können - Selbstverwirklichung und Selbstaktualisierung durch Selbstbestimmung.

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Undisputed Champions

Mit dem Projekt “Undisputed Champions” ist ein community-boxing Space für Schwarzes Empowerment geplant, in dem die Belange und das Zusammenkommen von Schwarzen geflüchteten FLINTA* eine zentrale Rolle einnehmen werden. Durch das Boxen/die Selbstverteidigung bietet Evelyne von Undisputed Champions Schwarzen geflüchteten FLINTA* ein Werkzeug an, welches die am eigenen Körper erfahrene strukturelle Gewalt und Diskriminierung, kanalisiert und freisetzt.

1. Runde
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2. Runde (2023)

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WE IN PROGRESS ist ein audio-visuelles Kunstprojekt der Initiative BLACK DADS GERMANY in Kollaboration mit YERO ADUGNA ETICHA (Black in Berlin). Als reines Monolog-Konzept angetreten bricht es mit der schnelllebigen, impulsiven und oftmals von Hate Speech geprägten, zügellosen Diskussionswelt des Internets. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die autobiografischen Lebensgeschichten Schwarzer Väter in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft in Deutschland. Schwarze Väter leben teilweise seit Jahrzehnten in Deutschland oder sind hier geboren, aufgewachsen und sozialisiert. Ihre Leben wurden bisher nicht ausreichend dokumentiert – weder in Filmen, noch Theaterstücken oder Büchern.

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Black Joy ist ein Projekt des inklusiven und intersektionalen Magazins DADDY, welches unterrepräsentierten Stimmen eine Plattform bietet. Der 20-minütige dokumentarische Kurzfilm beschäftigt sich damit, was Black Joy für uns als Community bedeutet. Ist es ein Gefühl, ein Moment, ein bestimmtes Gericht oder alles zusammen? Der Film, welcher von einem BIPOC-Team produziert wird, zentriert Schwarze Perspektiven und schreibt eine Gegennarrative zu der Omnipräsenz von Schwarzem Schmerz, der in den Medien konstant reproduziert wird. DADDY spricht mit Schwarzen Künstler*innen, Aktivist*innen und zentralen Figuren der Community der Diaspora und des afrikanischen Kontinents über ihre Definitionen von Black Joy und beleuchtet dabei historische sowie aktuelle Kontexte. Der Film ist ein Projekt von und für die Community, der sich zum Ziel setzt, Joy, Kraft und ein Gefühl von Gemeinschaft zu verbreiten.

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Das Seminar "Radical Mothering" richtet sich an Eltern und Betreuer:innen, die radikale positive Veränderungen in unserer Gesellschaft anstreben. Es wird ein Raum verschafft, in dem es über das Konzept der Radical oder Revolutionary Mothering gelernt und Ideen ausgetauscht werden können, wie wir dieses Konzept in die Praxis umsetzen können.

Es ist ein Raum, in dem sich die Teilnehmenden damit auseinandersetzen können, wie das Verständnis von Mothering und Kinderbetreuung verändert werden kann, um sie radikaler, gemeinschaftlicher und letztlich menschlicher zu machen. In Schwarzen

Communities sind viele Personen mit Kulturen und Traditionen verbunden, die die Kindererziehung kollektivieren. In diesem Workshop soll damit auseinandergesetzt werden, wie dies im heutigen Leben möglich gemacht werden kann.

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